Startchancen zum gelingenden Schuleinstieg
Schulstart+ soll sicherstellen, dass Kinder, die mit nicht ausreichenden Vorläuferfähigkeiten in die Schule starten eine zusätzliche Förderung erhalten, um Lernerfolge zu ermöglichen und frühe
Misserfolgserlebnisse zu vermeiden. Hierfür wird die Schuleingangsphase genutzt, um im ersten Schulbesuchsjahr gezielt und strukturiert Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen, die Voraussetzung für Lesen, Schreiben und Rechnen sind, zu fördern.
Es werden Fachkräfte (pädagogische Mitarbeitende) qualifiziert, die Fördermaßnahmen auf Grundlage einer Diagnostik sowie eines detaillierten Plans durchzuführen. Sie werden dabei fachlich eng begleitet.
Benötigte Materialien werden zur Verfügung gestellt, diagnostische Prozesse angeleitet, Elterninformationen unterstützt sowie Netzwerke beteiligter und nicht für das Startchancen-Programm ausgewählter Schulen gefördert. An oberster Stelle stehen dabei in der Entwicklung und Umsetzung des Projekts die Möglichkeiten und Grenzen der individuellen Schule. Auf diese wird der Ansatz passend gemacht und nicht die komplette Schulorganisation der Projektumsetzung unterworfen.
Darum startet das Projekt mit einer Erfassung des Ist-Stands sowie der Wünsche, Möglichkeiten und Grenzen der Schule. Hierauf aufbauend werden gemeinsam Strukturen und Maßnahmen entwickelt, die eine entsprechende Förderung möglich machen. Ziel ist, dass die betreffenden Kinder im ersten Schulbesuchsjahr die nötigen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen erwerben, um im zweiten Schulbesuchsjahr den regulären Stoff der ersten Klasse erfolgreich lernen zu können und somit weniger Schwierigkeiten im weiteren Verlauf der Bildungsbiografie gegenüberzustehen.
Nachhaltigkeit ist dabei unser oberstes Gebot
Nachdem Implementierung und Erprobungsphase abgeschlossen sind, soll sich die neue Struktur etabliert haben und innerhalb der Schulstruktur verankert sein - auch über die Zeit des Startchancen-Programms hinaus.
Dafür nehmen wir uns im 1. Teil 192 Stunden für die Ist-Stand-Analyse – Konzeptentwicklung – Vorbereitung und Start der Umsetzung – dies geschieht gemeinsam mit der Schulleitung, dem Team und den Eltern als abgestimmter Prozess, der die Individualität und die Herausforderungen der einzelnen Standorte berücksichtigt.
Gegebenenfalls schließt sich Teil 2 mit der Begleitung der Umsetzung für das folgende Schuljahr und Nachsteuerung an, denn neben der Förderung von Vorläuferfähigkeiten für Kinder in Startchancen-Klassen sind abhängig vom Standort eventuell ergänzende Konzepte sinnvoll (z.B. zur Sprachförderungen, DaZ-Förderung oder im Schwerpunkt emotional-soziale Entwicklung).
Qualifikationen der Fachkräfte: